„Ich sehe was, was du nicht siehst! Auf die Haltung kommt es an…“

Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sind bedeutsame außerfamiliäre Lebensräume, in denen die Mädchen und Jungen einen Großteil ihres Tages verbringen. Dass sich die pädagogische Qualität dieser öffentlichen Bildungsinstitution bedeutsam und nachhaltig auf die Entwicklung von Kindern und auf die Ausbildung ihrer Kompetenzen auswirkt, kann heute nicht mehr bezweifelt werden. Der jeweilige Handlungsvollzug in der pädagogischen Praxis, der sich letztlich als Prozessqualität darstellen lässt, ist ein Zusammenspiel aus theoretischem und implizitem Wissen, also jene Erkenntnisse, die sich aus der Verknüpfung der gelernten Theorie und dem praktischen Handlungsfeld ergeben. Einer besonderen Bedeutung kommt in diesem Zusammenspiel der professionellen Haltung zu. Diese umfasst allgemeine pädagogische Vorstellungen, Werte und Überzeugungen der pädagogischen Fachkräfte bezüglich der eigenen Rolle, der kindlichen Entwicklung, dem Bild vom Kind sowie der Aufgaben einer Kindertageseinrichtung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass handlungsleitende Einstellungen und Wertehaltungen die Basis des pädagogischen Handelns darstellen und somit über die pädagogische Prozessqualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in frühpädagogischen Institutionen entscheiden, scheint es unablässig, die biografische Kompetenz näher zu betrachten.

Thematische Schwerpunkte:

+ Was bedeutet Haltung überhaupt?

+ Haltung, Bewertungen und Wertekompass

+ Was zeichnet eine entwicklungsförderliche Fachkraft aus?

+ Eine professionelle Haltung verlangt eine kindzentrierte Sicht.

+ Eine professionelle Haltung verlangt eine selbsterfahrungsorientierte Persönlichkeitsbildung.

+ EntwicklungsbegleiterIn für ein starkes Selbst(wert)gefühl